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Herrenschuhe

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So elegant der neue Hochzeitsanzug auch sein mag - erst der richtige Schuh macht Ihr Outfit komplett. Beim Kauf gibt es jedoch einige Dinge zu beachten,  damit  Sie ohne Stilbrüche zum  Traualtar schreiten können.

 

Farbgebung

Glauben Sie nicht alles, was Sie sehen: Braune Schuhe zum schwarzen Anzug sind tabu! In Kombination mit dunkelblauen, grauen und beigefarbenen Anzügen hingegen kommen sie gut zur Geltung und sind entgegen dem veralteten Motto „No brown after six" auch nach 18 Uhr noch gesellschaftsfähig. Grundsätzlich gilt: Herrenschuhe sollten die Farbe des Gürtels haben und nicht heller als der Hochzeitsanzug sein. Das klassische Schwarz passt in den allermeisten Fällen und wenn Sie auch sonst nicht der Typ für extravagante Kleidung sind, sollten Sie darauf zurückgreifen.

 

Materialien

Echtes Leder ist die Basis eines guten Schuhs. Es absorbiert die Feuchtigkeit im Inneren und passt sich der Bewegung des Fußes an - ideal, wenn Mann den ganzen Tag auf den Beinen ist. Am häufigsten wird bei der Herstellung Kalbs- oder Rindsleder verwendet, für feierliche Anlässe eignet sich aber nur die glatte Ausführung. Legen Sie beim Kauf Ihrer Hochzeitsschuhe vor allem Wert auf Qualität. Als Faustregel gilt: Je feinporiger das Material, desto haltbarer sind die Schuhe.

Haben Sie sich für einen Smoking oder Frack entschieden, können Sie auch schwarze Lackschuhe tragen - allerdings nur am Abend.

 

Sohle

Fast alle hochwertigen Herrenschuhe sind rahmengenäht. Das bedeutet, dass Oberleder und Futter des Schuhs durch einen doppelt vernähten Lederstreifen mit den Sohlen verbunden sind. Zwischen der Brand- und der Laufsohle wird ein mit Kork oder Filz gefüllter Hohlraum gelassen, der bei jedem Schritt abfedert. Außerdem prägt sich dadurch das eigene Fußbett in Sohle und Zwischenschicht ein, ein Garant für unübertroffenen Tragekomfort über viele Jahre hinweg. Erkennen können Sie rahmengenähte Schuhe meist an dem Aufdruck „Goodyear welted" und zwei durchgesteppten Nähten an der Sohle.

Ein Herrenschuh zum Anzug hat immer eine Ledersohle - je dünner, desto eleganter. Besonders für den abendlichen Tanz ist diese durch ihre glatte Fläche sehr gut geeignet. Wer bisher nur an rutschfeste Sohlen gewöhnt war, sollte mit schwungvollen Drehungen allerdings besser vorsichtig sein.

Wenn für den Hochzeitstag schlechtes Wetter gemeldet wurde oder der Untergrund feucht ist, empfiehlt es sich, ein Schuhpaar als Ersatz im Auto zu haben, da nicht jede Ledersohle vor nassen Füßen schützt.

 

Verarbeitung

Die einzelnen Schuhmodelle definieren sich vor allem über ihren spezifischen Aufbau. Hier werden drei Merkmale unterschieden:
 

  • Zusammensetzung des Schafts: Herrenschuhe bestehen aus dem Vorderblatt, auf dem je nach Modell eine Vorder-kappe angebracht ist, den sogenannten Quartieren (die von der Fersennaht oder der Hinterkappe kommenden Seitenteile), der Zunge und den Deckbändern (an denen die Schnürsenkel befestigt sind).

 

  • Verschlussmethode: Die einzig akzeptable Variante bei feierlichen Anlässen sind geschnürte Schuhe. Diese besitzen entweder eine offene oder geschlossene Schnürung. Bei der offenen Schnürung sind die Quartiere und Deckbänder auf das Vorderblatt genäht, das nahtlos in die Zunge übergeht. Eine geschlossene Schnürung erkennt man daran, dass Quartiere, Deckbänder und die separate Zunge unter das Vorderblatt genäht sind.

 

  • Verzierungen: Herrenschuhe  sind  entweder  durchgehend  glatt  oder  mit einem Lochmuster verziert (sogenannte Brogueings). Die kleinen Löcher sollten ursprünglich das Trocknen des feuchten Schuhs gewährleisten, sind heute aber nur noch dekorative Elemente.


 

Die beliebtesten Herrenschuhe im Überblick

 

  • Der Derby ist ein Schuh-Grundmodell, auf  dessen  spezieller Schaftform  vieler  andere  Modelle  aufbauen.  Seine wichtigsten Merkmale sind das glatte Oberleder und die offene Schnürung. Charakteristisch für den Derby ist das kurze Nahtstück, das den Halt der Deckbänder auf den Quartieren verstärkt, der sogenannte Derbyriegel. Eine Alternative ist der Captoe-Derby, der eine Vorderkappe über der Schuhspitze enthält. Der Derby ist vor allem für Männer mit hohem Spann geeignet, da sich die Schnürung weit öffnen lässt und so beim An- und Ausziehen bequemer ist als bei Schuhen mit geschlossener Schnürung.

 

  • Der Oxford ist das Gegenstück zum Derby und bildet ebenfalls ein Grundmodell zahlreicher Herrenschuhe. Durch sein glattes Oberleder und die charakteristische geschlossene Schnürung wirkt er sehr elegant und passt gut zum Anzug. Den Oxford gibt es in unterschiedlichen Ausführungen: Bei einem One piece Oxford oder Wholecut besteht der gesamte Schaft aus nur einem Stück Leder, nur die Zunge ist angenäht. Befindet sich über den Zehen eine zusätzliche Vorderkappe, spricht man von einem Captoe-Oxford. Besonders bei schmalen Füßen mit niedrigem Spann ist der Oxford der ideale Schuh für die Abendgarderobe.

 

  • Der Blücher bietet sich für Männer an, die auf jegliche Verzierungen und  Schnörkel  verzichten  wollen.  Er  besitzt eine offene Schnürung und der Schaft ist aus einem Stück Leder verarbeitet, auf dem die beiden Deckbänder angenäht sind. Auch wenn er häufig mit Scotchgrain als Oberleder und Gummisohlen angeboten wird, sind für festliche Anlässe natürlich ein glattes Oberleder sowie eine Ledersohle obligatorisch.

 

  • Der Brogue  basiert  entweder  auf  dem Derby-  oder  dem  Oxford-Modell.  Seine  typischen  Merkmale  sind  das elegante Lochmuster auf der Spitze und die robuste und kräftige Sohle. Unterschieden wird zwischen Full- und Semibrogues, maßgebend dabei ist die Vorderkappe: Beim Fullbrogue ist sie geflügelt, beim Semibrogue gerade geschnitten. Der Semibrogue ist im Design eher zurückhaltend und meist optisch eleganter und bietet sich daher im Gegensatz zum auffälligeren Fullbrogue auch für formelle Anlässe an.

 

  • Der Budapester ist das wohl  bekannteste Herrenschuhmodell. Er stellt die Kombination  eines Derby-Modells mit der Flügelkappe eines Fullbrogues dar und besitzt zudem eine zwigenähte Sohle. Das Lochmuster und die hohe und relativ breite, gerundete Spitze verleihen dem Budapester eine eher rustikale Note und nur sehr edle Ausführungen eignen sich auch zum Hochzeitsanzug.

 

  • Slipper, Norweger, Loafer, Longwing oder Monk passen auch in eleganteren Ausführungen nicht für einen feierlichen Anlass wie eine Hochzeit - schon gar nicht für den offiziellen Teil am Abend.

 

Die passenden Socken

Kurze Socken, die einen Blick auf nackte Haut freigeben, sind nicht nur bei der Hochzeit ein absolutes Tabu! Auch Sportsocken, Socken mit Motiv oder ausgewaschene Exemplare sind undenkbar in Kombination mit einem Anzug und edlen Schuhen.

Kaufen Sie sich am besten neue Kniestrümpfe aus Seide oder feiner Baumwolle, die farblich zur Hose abgestimmt sind. Ähnlich wie bei den Schuhen gilt: Wer Schwarz trägt, kann außer bei sehr hellen Anzügen nicht viel falsch machen.

 


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